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Musikinstrumentenbedarf • Restauration • Klaviaturen • Bogenfrösche • Stegplatten • Kopfplatten •Schmuck • Lupenmalerei • Restauration • Schnitzerei

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Das im Jahre 1825 gegründete Fabrikgeschäft J. Gg. Bücking begann ursprünglich schon 1746 in Erlangen mit der Herstellung von Kämmen aus Elfenbein. Mitte des 19. Jahrhunderts im Zeitalter der Dampfmaschinen, war die Firma schließlich der größte Hersteller von Elfenbeinkämmen auf dem Kontinent. Jährlich wurden bis zu 20 Tonnen Elfenbein dafür verarbeitet. Heute werden in ganz Europa höchstens 0,5-1 Tonne pro Jahr verarbeitet. Man schätzt die Altbestände an Elfenbein in der EU auf ca. 500 Tonnen. Mit dem Aufkommen des Kunststoffes "Celluloid" wurde die Kammproduktion zum Teil darauf umgestellt und 1976 eingestellt. 
Heute wird in dem Betrieb nur noch Elfenbein verarbeitet, das in der Musikindustrie für hochwertige Instrumente verwendet wird. Das Angebot hat sich gänzlich verändert. In den Fabrikräumen stehen heute noch die ca.150 Jahre alten Maschinen und tun dort ihren Dienst. 
Der jetzige Besitzer ist heute, eine der wenigen Personen in Europa, die sich noch mit der Elfenbeinverarbeitung beschäftigen. Fast alle anderen Betriebe haben ihre Produktion umgestellt, oder existieren nicht mehr.

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